2 Tage im Zeichen der Mosel

Folgeartikel im Eindhovens Dagblad

Nach einem wundervollen Wochenende in Ménil, wo ich von Riejeanne und Roeland mit Unterstützung von Angela verwöhnt wurde, startete ich am Sonntagmorgen mit der letzten Serie von 6 Radtagen. Die Voie Vert, eine weitere alte Eisenbahnlinie, bringt mich nach Remiremont. Dort erwartet mich ein steiler Anstieg über Waldwege. Bald erscheint Epinal und hier werde ich zu einem Kanal entlang des Mosel geführt. Wissen Sie, woher der Name Mosel kommt? Mosella ist das lateinische Wort für kleine  Maas. Diese fließt parallel zur Mosel. Die Mosel entspringt in den Vogesen und ist ein mäandrierender Fluss in einem sehr breiten Bett. Dadurch war es nicht für den Transport geeignet. Deshalb wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts neben dem Moselbett ein Kanal gegraben. Dadurch konnten Schiffe Güter transportieren. Beachten Sie die Schiffe aus dieser Zeit. Anfangs waren das Schleppkähne. Und wenn man die Schleusen sieht, spricht man von Schiffen, die 5 m breit und 20 m lang sind. Ich bin auch zweimal auf ein Aquädukt gestoßen.

Mittlerweile hat sich die Nutzung komplett geändert. Von Epinal nach Nancy werden Sie keine Boote sehen. Dann nach Metz nur noch Sportboote und dann auch Frachtschiffe. Insgesamt bin ich in 2 Tagen ca. 200 km entlang der Mosel geradelt. Es war sehr abwechslungsreich, denn man wechselt immer wieder die Seite, kommt an Pfützen aller Art vorbei und trifft auf eine Vielzahl von Brücken aus der Zeit vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Es ist ein wahres Fahrradparadies.

Wir alle fahren auf unserem Weg nach Süden an dieser Schönheit vorbei und sagen, wenn wir an Nancy vorbeikommen: „Zum Glück haben wir den tristen Norden passiert.“

Jetzt bin ich in Düdelingen, Luxemburg, und schreibe meinen Blog. Heute Abend werde ich für einen Folgeartikel im Eindhovens Dagblad telefonisch interviewt. Die Absicht ist, dass dies zusammen mit einem Foto meiner Heimkehr veröffentlicht wird.

Dit vind je misschien ook interessant: